Himmelskind

Spürst du Freude?
Fühlst du Wärme?
Lass der Sonne ihren Schein.
Dort am Himmel,
in der Ferne,
entspringt das Licht und lässt dich schrein.

Nicht aus Furcht,
sondern vor Glück,
glückselig bis zum Abend.
Mein Herz das pocht in einem Stück,
all der Kummer noch vor Tagen.

Man dachte all das wär nur Regen,
meine Tränen,
Himmelstropfen.
Von nun an soll das Heute leben,
die Sonne mir ins Herz getroffen.

Mein Eisberg schmilzt,
nun bin ich frei,
und tanze froh im Wind,
mein Körper der ist neugeboren,
wie ein Himmelskind.

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Veröffentlicht von Moritz Pongratz

Moritz Pongratz wurde am 27.01.2003 in Kärnten geboren und veröffentlichte 2020 seinen ersten Lyrikband 41 Gedichte in beabsichtigter Reihenfolge im Verlag SchriftStella. Derzeit befindet er sich in Vorbereitung auf sein Germanistik und Jazz Schlagzeug Studium in Graz. Die Website „Moritz Pongratz Literatur“ ist Portfolio und Medium zum Experimentieren zugleich. Publiziert werden Gedichte und Prosaminiaturen in Rohfassung.