Himmelskind

Spürst du Freude?
Fühlst du Wärme?
Lass der Sonne ihren Schein.
Dort am Himmel,
in der Ferne,
entspringt das Licht und lässt dich schrein.

Nicht aus Furcht,
sondern vor Glück,
glückselig bis zum Abend.
Mein Herz das pocht in einem Stück,
all der Kummer noch vor Tagen.

Man dachte all das wär nur Regen,
meine Tränen,
Himmelstropfen.
Von nun an soll das Heute leben,
die Sonne mir ins Herz getroffen.

Mein Eisberg schmilzt,
nun bin ich frei,
und tanze froh im Wind,
mein Körper der ist neugeboren,
wie ein Himmelskind.

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© 2020 Moritz Pongratz

Veröffentlicht von Moritz Pongratz

Moritz Pongratz wurde am 27.01.2003 in Kärnten geboren und ist derzeit Schüler des BRG Viktring (Musikzweig). Er entwickelte bereits früh seine Begeisterung für die Frei- und Schönheiten der deutschen Sprache, wie auch die Freude damit neues zu schaffen. 2016 gehörte er zu den Preisträgern des WiMo Literaturpreises und 2017 durfte er einen seiner Texte im Zuge der Gala: „Wider die Gewalt“ in der Burgarena Finkenstein vortragen. Momentan ist er auf der Suche nach dem passenden Verlag für seinen ersten Lyrikband.