Des Herbstes Blätter

Wie man es nimmt,
wie man es dreht,
bevor man begreift,
ist es zu spät.
So glaub ich nicht,
dass uns im Leben beschieden,
den Tod als Erfüllung des Schicksals zu lieben,
denn nur des Herbstes Blätter,
sterben schön,
doch nicht nur sie, werd ich einst wiedersehn,
wenn die Taten vollbracht,
die Träne, gesät,
als Weizen der Demut die Zeit übersteht,
dann lasst uns voll Freude die Zukunft erspähn,
um als Menschen, die lebten,
weiterzugehn.

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Veröffentlicht von Moritz Pongratz

Moritz Pongratz wurde am 27.01.2003 in Kärnten geboren und ist derzeit Schüler des BRG Viktring (Musikzweig). Er entwickelte bereits früh seine Begeisterung für die Frei- und Schönheiten der deutschen Sprache, wie auch die Freude damit neues zu schaffen. 2016 gehörte er zu den Preisträgern des WiMo Literaturpreises und 2017 durfte er einen seiner Texte im Zuge der Gala: „Wider die Gewalt“ in der Burgarena Finkenstein vortragen. Im Juni 2020 ist sein erster Lyrikband: 41 Gedichte in beabsichtigter Reihenfolge im SchriftStella Verlag erschienen.