Eine Wanderung

Der Wind mich zu den Bergen zog,
empor auf höchsten Gipfel trug,
da schaut ich staunend meine Welt,
als grenzenloses Nebelmeer,
vom Abgrund tief beseelt.
Zu sehr noch spürte ich den Wunsch:
Hinunterzusteigen, um aufzusehn,
mit den Felsen zu schweigen,
im Quell zu entstehn. 
Da brachte mich der Wind zurück;
er ließ mich glücklich bleiben. 

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Veröffentlicht von Moritz Pongratz

Moritz Pongratz wurde am 27.01.2003 in Kärnten geboren und veröffentlichte 2020 seinen ersten Lyrikband 41 Gedichte in beabsichtigter Reihenfolge im Verlag SchriftStella. Derzeit befindet er sich in Vorbereitung auf sein Germanistik und Jazz Schlagzeug Studium in Graz. Die Website „Moritz Pongratz Literatur“ ist Portfolio und Medium zum Experimentieren zugleich. Publiziert werden Gedichte und Prosaminiaturen in Rohfassung.