Resümee meiner Schulzeit

Ich möchte mich dazu äußern, bevor ich die Einzelheiten vergessen. Angst und Bewertung bereiten Schülerinnen und Schüler auf ihre zukünftige Arbeit vor; ein erfolgreiches Konzept, wenn man sich dazu verdammt sieht, diese Ausbeutung zu akzeptieren. Verbannen wir das Gesetzt jene zurückzulassen, die als erste zusammenbrechen, nicht aus unserem Regelwerk, gibt es keine Umarmung, die meine Generation noch retten kann.

In einer Utopie hätten Schulen die Aufgabe uns auf aktuellen Stand zu bringen und dann ermutigt loszuschicken, neue Zweige zu entdecken im Geäst der Welt. Vielleicht wäre der Fortschritt dann nicht mehr von Einzelfällen abhängig, und die Gesundheit unserer Gesellschaft nicht von Idealismus. Menschen sind keine Klumpen, die erst getöpfert werden müssen. Ich durfte den Unterschied von Bilden und Lehren erfahren und frage mich wie ein Mensch, der zur Skulptur wurde, die eigene Form hätte finden können.

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Veröffentlicht von Moritz Pongratz

Moritz Pongratz wurde am 27.01.2003 in Kärnten geboren und ist derzeit Schüler des BRG Viktring (Musikzweig). Er entwickelte bereits früh seine Begeisterung für die Frei- und Schönheiten der deutschen Sprache, wie auch die Freude damit neues zu schaffen. 2016 gehörte er zu den Preisträgern des WiMo Literaturpreises und 2017 durfte er einen seiner Texte im Zuge der Gala: „Wider die Gewalt“ in der Burgarena Finkenstein vortragen. Im Juni 2020 ist sein erster Lyrikband: "41 Gedichte in beabsichtigter Reihenfolge" im SchriftStella Verlag erschienen. Er ist Mitglied der IG österreichischer Autorinnen und Autoren.