Die Gestalt

Der Wogen Glätte wurde alt, und die Gestalt am Ufer sprang, taucht ein in jenen Zauberklang, fernab des Windes, Untersee, weit von dem Leid, der Not, dem Weh, die heilend, seelisch Melodie, im herzzerreißend Sehnsuchtstanze, friedenfindend, ohne Wehr, und die Gestalt,  kehrt nimmermehr. zurück © 2020 Moritz Pongratz

Himmelskind

Spürst du Freude? Fühlst du Wärme? Lass der Sonne ihren Schein. Dort am Himmel, in der Ferne, entspringt das Licht und lässt dich schrein. Nicht aus Furcht, sondern vor Glück, glückselig bis zum Abend. Mein Herz das pocht in einem Stück, all der Kummer noch vor Tagen. Man dachte all das wär nur Regen, meine„Himmelskind“ weiterlesen

Der letzte Vogel

So ward der Zeiten Ende nah, zur Vogels letzten Morgenstund, erklingt die Stimme wunderbar, doch gilt sie nicht dem Alter. Und das morgenrötlich Gold, küsst bis zum Ende noch die Blätter, jenes Baumes, welcher einst bekannt, des letzten Vogels Heimat war,denn als der Wald einst abgebrannt, zum Himmel stieg die Vogelschar. So ward der Zeiten„Der letzte Vogel“ weiterlesen

Freunde

Liebste Eiche, dort im Garten, lang schon ist es her. Egal wie stark ich dich bewundre, weiß der Wind wohl mehr. Anmut ist das richtge Wort, beschreibt es deiner Blätter Tanze, scheinst zu ruhn, doch seh ich nun, tust mehr als man im Traum gedacht, denn du gibst acht, auf all die Vögel, all den„Freunde“ weiterlesen

Tausend Lichter

Was will die Welt von fernen Sternen, wenn sie sich doch selbst nicht kennt? Zu schätzen wissen was man hat, das Leben ist und bleibt geschenkt, doch nicht zu billig soll es werden, bis zum Sterben jammernd klagen? Manche möchten nur mehr fliehn, dort am Himmel Lichter warten, sie warten länger als die Zeit, doch„Tausend Lichter“ weiterlesen